Mikrobielle Brandforensik – warum wir bei Condus neue Wege gehen

Von Matthias Härtl, Geschäftsführer der Condus GmbH

Wenn wir an Brandursachenermittlung denken, sehen viele sofort Bilder von verkohlten Balken, geschmolzenen Kabeln oder verrußten Wänden vor sich. Doch die Wahrheit ist: Ein großer Teil der entscheidenden Spuren bleibt für das bloße Auge unsichtbar. Genau hier setzt die mikrobielle Brandforensik an – ein Ansatz, den wir bei Condus mit unserer neuen NFP-Niederlassung in Berlin konsequent ausbauen.

Warum das wichtig ist? Weil wir in der Schadenanalyse immer wieder an Grenzen stoßen, wenn es darum geht, verdeckte Schadensursachen, Altlasten oder Langzeitschäden zuverlässig zu identifizieren. Die mikrobiologische Analyse liefert Antworten, wo klassische Methoden oft nur Vermutungen zulassen.

In der Praxis bedeutet das: Wir können zum Beispiel unterscheiden, ob ein Materialabbau auf einen aktuellen Brandschaden zurückzuführen ist – oder ob er auf schon lange bestehende Altlasten verweist. Ebenso lassen sich Rückstände aus Rauchgasen oder durch Löschwasser bedingte mikrobielle Veränderungen nachweisen, die für Regressfragen oder Sanierungskonzepte entscheidend sein können.

Als Sachverständiger ist es für mich zentral, dass wir Entscheidungen auf belastbare Fakten stützen. Die mikrobiologische Forensik ergänzt unsere technische und bauliche Expertise – und eröffnet neue Perspektiven für Versicherer, Bauherren und Unternehmen. Unsere Investition in die NFP-Niederlassung Berlin ist ein klares Bekenntnis dazu, die Brandursachenermittlung auf ein neues Niveau zu heben.

Mein Appell: Nutzen wir die Möglichkeiten, die moderne Forensik bietet. Für mehr Klarheit. Für bessere Entscheidungen. Für fairere Regulierung.

Sie möchten mehr erfahren oder ein konkretes Projekt besprechen? Ich freue mich auf den Austausch.

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